Calcit
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Calcit - ein vielseitiges MineralCalciumcarbonat (Kalk, Kalkspat) bietet die Natur in sehr großem Variantenreichtum. Bekannt sind Kreide, Tropfstein, Kalksinter, Marmor aber auch bunten Varianten Orangen-, Citrino-, blauer, grüner Calcit. Kalk diente bereits bereits beim Bau der Chinesischen Mauer als Bodenfestiger. Schon die frühen Ägypter nutzten Kalkstein und bauten aus über 2 Millionen Quadern die Cheopspyramide, eines der ehemaligen sieben Weltwunder. Später schätzten auch die Römer den Kalk als Baustoff in Germanien.

 

Verwendung
Marmor besteht zu über 80 Prozent aus reinem Calcit. Baumeister und Bildhauer der Antike nutzten mit Vorliebe diesen weißen Stein. Berühmt geworden ist die Laokoongruppe, eine Marmorskulptur, die heute im Vatikan zu bewundern ist. Das feingeriebene Calcitpulver hat auch Eingang in unsere Zahnpastas gefunden. Aufgrund seines geringen Härtegrades wird der Zahnschmelz nicht angegriffen und die Zähne nicht verkratzt. Aufgrund seines hohen Calciumgehaltes kommt der Calcit sogar als Grundbaustein in Medikamenten vor. Außerdem wird auch heute noch Calcit bei der Herstellung von Mörtel und Zement eingesetzt. Wer in einer kalkreichen Gegend wohnt, kennt die Kalkablagerungen in Wasserkochern, Leitungssystemen und an Heizstäben.

 

Wirkung auf den Körper
Wegen seines hohen Calciumgehalts wird dem Calcit eine Schutzfunktion gegen Knochenkranheiten und Knochenschwund nachgesagt. Calcit-Wasser soll die Gelenke vor Abnutzung bewahren und bei Haarspliss, brüchigen Nägeln und Karies helfen. Seine Heilwirkungen auf die Psyche hängen von seiner Farbstellung ab. Orangencalcit soll, unter das Kopfkissen gelegt, Alpträume lindern.

 

Steckbrief
Wichtigste Vorkommen des Calcit sind England, Island, USA, Frankreich, Mexiko, China, Peru. Sein Härtegrad auf der Mohsschen Skala beträgt 3.
Es ist ihm das Sternzeichen Zwilling zugeordnet. Zur Pflege und zum Erhalt seiner Energien ist es am besten, ihn unter lauwarmem Wasser zu reinigen
und in einer Bergkristallgruppe wieder aufzuladen.