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Botschaften des Auges

Die Augen sind unser Fenster zum Leben. So wie sie Eindrücke hereinlassen, geben sie auch Einblick in unsere Gefühlswelt, z.B. wenn wir weinen. Die alternative Medizin versucht immer eine Verbindung vom leidenden Körperteil zum seelisch-geistigen Thema zu finden. So soll Kurzsichtigkeit zu starke Subjektivität symbolisieren, Weitsichtigkeit steht für ein nicht sehen wollen der Gegenwart.

Die von Fehlsichtigkeit Betroffenen können sich so interessante Fragen stellen, wie:
  • Was mag ich in meinem Leben nicht (mehr) sehen?
  • Habe ich Angst vor der Zukunft oder der Gegenwart?
Neben dem Versuch, das Problem psychologisch anzugehen, gibt es eine Reihe weiterer vielversprechender Ansätze, neben Brille, OP und Co.

Kann Sehkraft trainiert werden?
Hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen der Experten. In der Literatur gibt es unzählige Methoden und Tipps für besseres sehen. Hier ein paar interessante Herangehensweisen und umsetzbare Übungen für Sie.

1. Die liegende Acht
Die Augen schließen und mit der Nasenspitze etwa 20-mal eine liegende Acht malen. Beginnen Sie die Acht in der Mitte, nach außen oben und achten Sie auf ganz feine Bewegungen. Sie entspannen damit die feinen Nackenmuskeln, die oft für Kopfschmerzen verantwortlich sind.

2. Das Tor
Einen Zeigefinger etwa 15 cm, den anderen in etwa 30 cm Enfernung gerade vor die Augen halten. Mit den Augen im Wechsel einmal den vorderen und einmal den hinteren Finger fixieren. Bei gleichzeitiger Konzentration auf den nicht fixierten Finger erscheint dieser doppelt.

3. Augen-Yoga
Mit geschlossenen Augen folgende Bewegung durchführen:
  • die Augäpfel langsam je 5 x rechts und links herum kreisen
  • je 5 x waagrecht von links nach rechts und senkrecht von oben nach unten bewegen
  • je 5 x diagonal von links unten nach rechts oben und von rechts unten nach links oben
4. Palmieren
Die Handinnenflächen fest und schnell aneinander reiben, bis sie ganz warm sind. Dann die geschlossenen Augen mit den Händen komplett abdecken. Genießen Sie die Wärme und wohltuende Entspannung. Denken Sie dabei an die Farbe Schwarz um den Effekt zu intensivieren.

5. Raster Brille
Kennen Sie diese Brillen, bei der anstelle eines Brillenglases eine Platte mit vielen klienen Löchern eingesetzt ist? Entwickelt hat diese der Augenoptiker und Kinesiologie-Ausbilder Rolf Kammerer. Duch das Punktraster wird der einfallende Lichtstrahl schon vor dem Auge gebündelt und ausgerichtet. Das einfallende Licht trifft damit direkt auf die Netzhautmitte, die Stelle des schärfsten sehens. Damit soll sowohl Weit- als auch Kursichtigkeit ausgegelichen werden können. Die Verwendung soll es möglich machen, weite Strecken ohne Brille mit geschliffenen Gläsern auszukommen. Außerdem soll bei Kurzsichtigen das Starren unterbrochen werden, indem das Auge zu vielen kleinen Blickbewegungen gezwungen wird.

6. Kinesiologie Augenbalance
Zur Aktivierung des Sehzentrums die Augenpunkte am Hinterkopf massieren. Das ist die leichte Vertiefung beidseitig ca. 3 cm von der Wirbelsäule auf Höhe der Ohren (Oberkante). Üben Sie mit dem Zeige- und Mittelfinger leichten Druck aus. Während der Massage in jede Blickrichtung zuerst mit offenen Augen im Uhrzeigersinn, dann gegen den Uhrzeigersinn blicken. Verweilen Sie dabei in jeder Blickrichtung am besten für die Dauer eines Atemzuges. Danach mit geschlossenen Augen wiederholen.

(Quelle: in Anlehung an "10  starke Tipps bei Stress" von Sharon Promislow)

Entspannung und gutes Sehen
Ein wichtiger Aspekt für gutes Sehen ist das Thema Entspannung. Vielleicht geht es Ihnen selbst so, wenn Sie längere Zeit vor dem Computer sitzen und dort angestrengt einen Text lesen, sehnen Sie sich bald nach Entspannung für die Augen. William Bates, ein US-amerikanischer Augenarzt, entwickelte in den 1920er Jahren ein Augentraining, das Grunlage vieler weiterer Sehschulen wurde. Die Bates-Maethode geht davon aus, dass nur unwillkürliche Bewegungen das Auge stärken können. Im Zustand der Anspannung ist das Auge schlechter durchblutet als im entspannten Zustand. Um diesen entspannten Zustand möglichst dauerhaft zu erreichen und zu erhalten, sieht er eine Reihe von Übungen vor, die eine Entspannung fördern. Außerdem sollen Sonne und wärme die Nerven entspannen können. Eine weitere Säule seines Konzepts ist der richtige Atem. Er hat festgestellt, dass viele Menschen beim konzetrierten Arbeiten den Atem unbewusst anhalten. Die Augen benötigen Sauerstoff und eine gute Durchblutung um Leistung bringen zu können. Seufzen stellt eine wirksame Art des Atems schöpfens dar und entspannt gleichzeitig den Körper. Eine weitere Empfehlung von ihm ist die richtige Konzentration. Beim Lesen sollte das Gehirn z.B. nicht durch Radio hören abgelenkt werden. Diese und weitere Tipps finden Sie in seinem Buch "The better sight without glasses".

Wir wünschen Ihnen einen guten Durchblick!