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Die richtige Sommerpflege

Sonne in Sand gemalenAuf das richtige Maß kommt es an!

Wenn es im Winter kalt und dunkel ist, sehnen wir uns nach dem Sommer mit seinen wärmenden Sonnenstrahlen. Ist es dann soweit, neigen wir dazu, schnell zu übertreiben.

Im richtigen Maß erzeugt die Sonne bei uns Wohlbefinden, Lebenslust und Aktivität. Dafür verantwortlich ist das Vitamin D, das sog. Sonnenvitamin. Es aktiviert chemische Botenstoffe wie Serotonin, das bei uns gute Laune hervorruft. Bei wenig Licht wird im Körper Melatonin gebildet, das für seine schlaffördernden Eigenschaften bekannt ist.

Wieviel Sonne ist gut?

Dies ist für jeden unterschiedlich und vor allem vom Typ abhängig. Welcher Sonnentyp sind Sie?

Typ 1 – sehr heller „irischer“ Typ

Nimmt Bräune so gut wie nicht an. Neigt zu Sonnenbränden. Charakteristisch ist die helle Haut, häufig mit Sommersprossen pigmentiert, blonde oder rote Haare und blaue oder grüne Augen. Der Eigenschutz ihrer Haut beträgt nur 5-10 Minuten. Die Verwendung von Lichtschutzfaktor 20+ ist empfehlenswert.

Typ 2 – heller „germanischer“ Typ

Menschen dieses Hauttyps nehmen die Bräune an, benötigen dazu aber meist zahlreiche Sonnenbäder. Dabei kommt es häufig zu Sonnenbränden. Ihre Haut ist hell, die Haare blond und die Augen blau oder grün. Der Eigenschutz der Haut beträgt nur 10-20 Minuten. Sie sollten Lichtschutzfaktor 14 oder höher verwenden.

Typ 3

Diese Menschen nehmen die Bräune relativ gut an. Sie sind meist dunkelblond bis braunhaarig und haben braune Augen. Der Eigenschutz ihrer Haut beträgt 20-30 Minuten. Als Lichtschutzfaktor sollte mindestens 10 oder höher angewendet werden.

Typ 4 – "mediterrane“ Typ

Dieser Typ hat meist dunkle Haare, dunkle Augen und dunkle Haut. Der Eigenschutz ihrer Haut beträgt 40 Minuten. Doch auch der dunkle Typ ist nicht gegen die Schäden durch zu viel Sonne gefeit und benötigt mindestens einen Lichtschutzfaktor 7 oder höher.

Mit einer typgerechten Sonnenpflege können Sie Sonnenbränden gut vorbeugen. Hat es Sie doch einmal erwischt, erweisen Aloe Vera, Quark und Panthenol in der akuten Phase gute Dienste. Kommt es aber zu starken Verbrennungen mit Blasenbildung, Schmerzen, Übelkeit, Fieber, Kreislaufproblemen und Schüttelfrost, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Was sollten Sie im Sommer noch beachten:

  • Geben Sie Ihrer Haut Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen, gerade Hautbereichen, die selten der Sonne ausgesetzt sind
  • Setzen Sie den Lichtschutzfaktor zum Start lieber höher an
  • Eine Sonnenbrille schützt auch Ihre empfindlichen Augen vor UV-Strahlung
  • Eine ausreichende Trinkmenge ist wichtig. Trinken Sie möglichst 2 Liter stilles Wasser oder Fruchtsaftschorlen am Tag
  • Sonne verursacht oxidativen Stress durch sog. freie Radikale. Gut ist es deshalb auch, viel Obst und Gemüse zu essen.

    Bild: © Pankraz/fotolia.de
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