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Schon seit alters her wird der Sodalith mit musischen Neigungen in Verbindung gebracht. In der Antike trugen Künstler bei ihren Auftritten häufig einen blauen Stein um den Hals. Vor Auftritten haben sie diesen wie einen Talisman nochmals schnell angefasst und auf seine Wirkung vertraut. Diese Tradition hielt sich bis ins Mittelalter. Seinen Namen erhielt er aufgrund seines hohen Salgehaltes: Soda (Salz) und Lith (Stein).
Wissenschaftlich gesehen gehör der Sodalith zu den Silikaten. Auf der Härtgrad-Skala von Mohs erreicht er immerhin den Grad 5-6. Zu finden ist er in Russland, Namibia, Indien, Brasilien, USA, Kanade, Grönland, Rumänien und Ecuador. Kleine Mengen werden auch in der heimischen Eifel gefunden.
Heilstein Hildegard von Bingen wusste bereits um die Kraft des Sodalith und nahm ihn zu Ihren Heilsteinen. Er soll Eigenschaften besitzen, die sich positiv auf die Schilddrüse und damit auf die Produktion von Hormonen auswirken sollen. Außerdem soll er effekte auf den Blutdruck haben. Allein seine Farbe spricht für seine Qualitäten, die er auf die menschliche Psyche entfalten soll. Traditionell soll er helfen, das emotionale Gleichgewicht zu finden und mehr Selbstvertrauen aufbauen. Außerdem könnte das logische Denkvermögen profitieren.
Der Sodalith ist dem Sternzeichen Schütze zugeordnet.
Sodalith heute
Aufgrund seiner schönen blauen Farbe ist der Sodalith ein beliebter Schmuckstein. Als Anhänger, in Form von Splitterketten oder als (Ohr-)Ringe erfreuen sich die Trägerinnen an seinen vielfältigen Ausprägungen. Seine Farbe macht ihn auch als Meditationsstein interessant. Blau wird dem Halschakra zugeordnet und besonders dort kommt der Sodalith zum Einsatz. Vor allem in den Ländern, in denen er geborgen wird, werden Wand- und Bodenfliesen bzw. Fassadenplatten herausarbeitet und verbaut.
Pflege des Steins
Wer auf seine Energien setzt, sollte einma pro Woche seinen Sodalitz unter fließendem lauwarmem Wasser reinigen und über Nacht in einer trockenen Schale mit Hämatit-Trommelsteinen entladen. Das Aufladen erfolgt in Wasser, zusammen mit Bergkristallen.
Quellen:
Das Große Lexikon der Heilsteine, Düfte und Kräuter, Methusalem Verlags GmbH
Edelstein Geschichten; Klaus Drexel; Drexel Verlag
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